
80 Jahre Antibiotika Produktion Kundl als Rückgrat der europäischen Versorgungssicherheit
Kundl ist weit mehr als ein Standort. Es ist das letzte, große vollintegrierte Werk für Penicilline Europas und kann jährlich bis zu 240 Millionen Packungen produzieren. Damit ist Kundl ein zentraler Baustein für die Versorgungssicherheit in Europa – gerade bei essenziellen Antibiotika, auf die Gesundheitssysteme täglich angewiesen sind.
Lokal produziert: Vom Wirkstoff bis zum Antibiotikum.
Von der Beschaffung der Rohstoffe wie Zucker und Mais über unseren speziellen Nährstoff-Mix bis hin zur Energieversorgung: Alles, was wir für die Produktion von Penicillinen benötigen, stammt aus Österreich.
So stellen wir sicher, dass der gesamte Prozess der Fermentation und Produktion von Wirkstoff und Fertigform unter Berücksichtigung der Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards im Land stattfindet. Das hilft Arbeitsplätze und Expertise in Österreich zu sichern.

Standort Kundl: globales Kompetenzzentrum für Antibiotika

Die Entdeckung von Penicillinen hat die Medizin
revolutioniert. Unser österreichisches Werk im
Herzen Tirols hat schon in der Nachkriegszeit
mit der Produktion von Penicillinen begonnen.
Hier gelang es auch erstmals, Penicilline in
Tablettenform für die orale Einnahme
herzustellen – eine medizinische Sensation.

Damals wurde eine stillgelegte Brauerei
in eine biochemische Fabrik umgewidmet.
Heute produziert das Werk über 4.000
Tonnen an Wirkstoffen im Jahr.

Voller Pioniergeist steht in Tirol Europas letzte
große vollständig integrierte Produktionsstätte
für Penicilline – vom Wirkstoff bis zur Tablette
werden in Kundl Antibiotika für den ganzen
Globus entwickelt und produziert. Mehr als 2/3
des Weltbedarfs an Penicillinen kommt aus Kundl.

Die Fermentation ist das Herzstück. Hier
entstehen in großen Stahlbehältern Wirkstoffe
mit Hilfe von Mikroorganismen. Im Anschluss
wird der antibiotische Wirkstoff isoliert und
gereinigt. Es entstehen Penicilline und andere
Antibiotika.